Robotik-Team des JAS-Gymnasiums ein zweites Mal beim Deutschlandfinale der World Robot Olympiad
Wie im Bericht zum Regionalwettbewerb erwähnt, durfte unser Team – Leonhard Hierhammer (8c), Oleksandr Burenko (8a) und Christian Zintl (8a) – in Begleitung von Herrn Schrüfer nach dem regionalen Sieg am Deutschlandfinale in der Trierer SWT-Arena teilnehmen. Nach unseren letztjährigen Erfahrungen beim deutschlandweiten Wettbewerb rechneten wir mit starker Konkurrenz. Demzufolge nutzte ich die sechs Wochen zwischen den Wettbewerben, um einen neuen Prototyp des Roboters zu bauen und ein fortgeschritteneres Programm zu schreiben, sodass der angepasste Roboter imstande war, eine höhere Punktzahl zu erzielen als das letzte Modell. Nach einer langen Reise bei heißem Wetter erhofften wir uns ein besseres Ergebnis als letztes Jahr, oder bestenfalls eine Top-7-Platzierung. Die besten sieben Teams qualifizieren sich nämlich für die Weltmeisterschaft in San Juan (Puerto Rico) oder die Open Championships in Zagreb (Kroatien), Hyderabad (Indien) und Ontario (Kalifornien, USA).
In der unserer Altersklasse traten dieses Jahr wieder 48 Teams an. Und all diese hatten bereits einen Regionalwettbewerb gewonnen oder sich durch ihre hohe Punktzahl für das Deutschlandfinale qualifiziert. In der SWT-Arena waren Tische für über 150 Teams aus allen Wettbewerbskategorien aufgebaut worden, dazu noch zahlreiche Messestände. Der erste Tag des Wettbewerbs wurde der Saisonaufgabe gewidmet, allerdings mit einer Überraschungsaufgabe – also Änderungen, welche vor Ort in einem begrenzten Zeitraum zu lösen waren und in drei Durchläufen bewertet wurden. Wir gaben unser Bestes, das Programm anzupassen, allerdings beschränkte uns bei den ersten zwei Programmierphasen die Zeit, um genug Änderungen vorzunehmen. Glücklicherweise brachte uns der dritte Wertungslauf nach der Mittagspause einen besseren Verlauf, welcher „JAS-Robotik“ zum Stand des ersten Tages den 24. Platz einbrachte. Obwohl der Roboter mehr Potenzial gehabt hätte, war unser Team mit der mittleren Leistung zufrieden.
Doch der gefürchtete zweite Tag stand noch bevor, und wer den letztjährigen Bericht gelesen hat, weiß, wie sich unser Schicksal an diesem damals verhielt… Die „Second-Day-Challenge“ brachte völlig neue Aufgaben, die in nur drei Stunden erledigt werden sollten. Doch wir waren heuer keine Neulinge mehr und konnten durch eine solide Leistung die Platzierung halten und sogar noch etwas verbessern. Wie befürchtet, verklemmte sich zwar zum Schluss des letzten Wertungslaufs ein wichtiges Roboterwerkzeug, doch trotzdem errangen wir den 23. Platz! Dies war nicht unsere Traumleistung, aber immerhin eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum letztjährigen 35. Platz. Nächstes Jahr wollen wir unser Glück im Wettbewerb noch einmal versuchen, auch wenn es in Alterklasse „Senior“ (15-19 Jahre) vermutlich schwieriger wird…
Abschließend möchten wir unseren Dank an das BayernLab für das Leihen des Legomaterials und an die Firma WITRON, welche unsere Wettbewerbsteilnahme großzügig gesponsert hat, äußern!
Oleksandr Burenko




