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News

Spanienaustausch 2026

Im März 2026 nahmen 24 Schülerinnen und Schüler unserer Schule am Spanienaustausch mit der I.E.S. La Azucarera in Zaragoza teil. 14 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b sowie zehn Schülerinnen und Schüler der Klassen 10a und 10c verbrachten sechs Tage mit ihren Austauschspartnern – mit dem Ziel, ihre Spanischkenntnisse zu verbessern und eine unvergessliche Woche zu erleben.

Am Sonntag, den 15. März, trafen sich die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Frau Schmid und Frau Schmutzer bereits um 4 Uhr morgens an der Schule, um ihre Reise zu beginnen. Die Busfahrt und der anschließende Flug zogen sich zwar in die Länge, doch die Freude war umso größer, als uns unsere Gastfamilien am Abend herzlich mit Wangenküssen empfingen.

Am Montag, den 16. März, verbrachten wir den Vormittag an der I.E.S. La Azucarera. Dort wurden wir von den Lehrkräften mit einer Begrüßungsrede willkommen geheißen und anschließend in Kleingruppen durch die Schule geführt. Dabei stellten wir fest, dass sich viele Fächer und Räume deutlich von unserer Schule unterscheiden. Danach lernten wir bei traditionellen spanischen Spielen unsere Austauschspartner noch besser kennen. Auch wenn die Spiele anfangs nicht ganz einfach waren, hatten wir dabei jede Menge Spaß. Anschließend nahmen wir an einer spannenden Stadtrallye teil, bei der uns unsere Austauschspartner begleiteten. Den Rest des Tages verbrachten wir gemeinsam im Stadtzentrum, wo sich für viele auch der eine oder andere Einkauf lohnte.

Am Dienstag, den 17. März, besuchten wir den arabischen Palast Aljafería, der heute als Sitz des Regionalparlaments dient. Dort erfuhren wir viel über die Geschichte des Gebäudes und bewunderten seine beeindruckende Architektur. Anschließend besuchten wir ein Origami-Museum. Während eine Gruppe an einem Workshop teilnahm, erhielt die andere eine Führung durch die Geschichte der Origami-Kunst. Danach stand uns Freizeit zur Verfügung, die wir im Einkaufszentrum Puerto Venecia verbrachten. Obwohl es etwas außerhalb der Stadt liegt, lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall. Das riesige Einkaufszentrum beeindruckte uns alle und wir verbrachten dort einen tollen Nachmittag.

Am Mittwoch, den 18. März, fuhren wir mit dem Bus nach Jaca, einer Stadt nahe der französischen Grenze. Obwohl es in Spanien deutlich wärmer war als in Deutschland, durften Handschuhe bei diesem Ausflug nicht fehlen, denn unser erstes Ziel war die Eishalle. Nach einem kurzen Einführungskurs konnten wir frei Schlittschuh laufen. Anschließend erkundeten wir die Stadt. Mit ihren Kirschblütenbäumen und den Bergen im Hintergrund erinnerte sie mich an eine Mischung aus Österreich und Japan – ein wunderschöner Anblick, den ich nie vergessen werde. Natürlich hatten wir auch hier genügend Zeit, die Stadt selbstständig zu erkunden. Am Abend kehrten wir zu unseren Gastfamilien zurück und genossen gemeinsam ein leckeres spanisches Abendessen.

Der nächste Tag, Donnerstag, der 19. März, war besonders abwechslungsreich. Wir unternahmen eine Fahrradtour zum Parque del Agua und stärkten uns dort mit unserer Brotzeit. Anschließend besuchten wir das interaktive Museum Mobility City. Dort konnten wir verschiedene Simulatoren und VR-Brillen ausprobieren, was für viel Begeisterung sorgte.

Die Abschiedsfeier am Abend machte uns allen bewusst, dass unsere gemeinsame Woche bald zu Ende gehen würde. Dennoch ließen wir uns die Stimmung nicht verderben und verbrachten den Abend tanzend und lachend miteinander.

Am Freitagmorgen um 6 Uhr verabschiedeten wir uns mit Tränen in den Augen von unseren spanischen Gastfamilien, die uns in dieser Woche ein zweites Zuhause gegeben hatten. Nach einer langen Rückreise kamen wir schließlich alle gesund in Nabburg an und wurden von unseren Familien herzlich empfangen. Nach dieser ereignisreichen Woche tat es zwar gut, wieder zu Hause zu sein, doch die gemeinsamen Erlebnisse werden uns noch lange in Erinnerung bleiben.

Diese Woche war voller neuer Erfahrungen, spannender Eindrücke und unvergesslicher Momente. Umso mehr freuen wir uns darauf, unsere spanischen Freunde schon in wenigen Monaten wiederzusehen – dann liegt es an uns, ihnen eine genauso schöne Zeit in Deutschland zu bereiten.

Am 14.06.26 war es auch schon soweit und wir empfingen unsere spanischen Austauschpartner am Kastanienbaum in Nabburg mit Willkommensschildern und großer Vorfreude auf eine wunderschöne gemeinsame Woche. Mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm, bei dem jeder auf seine Kosten kam, erwarteten wir unseren spanischen Besuch zum ersten Mal in Nabburg. 

Wir besuchten zum Beispiel den Nabburger Bürgermeister und erkundeten die Stadt bei einer lustigen Foto-Stadtrallye. Auch unsere Schule zeigten wir unserem Besuch bei einer spanischen Führung in Gruppen. 

Ein Tagesausflug nach Regensburg mit einer kleinen interaktiven Stadtführung, einer Wanderung durch die Wälder von der Befreiungshalle zum Kloster Weltenburg zeigten ihnen, dass wir schöne Natur und tolle Städte zu zeigen haben. Wir überquerten sogar die Donau mit Ruderbooten, wodurch auch Action und für den Ein oder Anderen ein wenig Nervenkitzel geboten waren.

Bei einem Besuch der Stadt Nürnberg erfuhren unsere spanischen Gäste auch einiges über geschichtliche Hintergründe beim Besuch des Zeppelinfeldes und des Dokumentationszentrums. Anschließend gab es etwas Erholung und Kultur bei einer Stadtrundfahrt mit der traditionellen Bimmelbahn. Der Ein oder Andere testete sich auch durch die typisch fränkische Bratwurst- und Lebkuchenküche. 

Am letzten Tag nahmen die Spanier am Unterricht teil und wir planten zusammen die spanische Pause, wo wir die ganze Schule an der spanischen Lebensfreude und Kultur teilhaben lassen wollten. Es gab Tapas, Spiele, Musik und ganz viel gute Laune. So sollte der Tag auch bei einer Abschiedsfeier zusammen mit unseren Eltern am Murner See enden. Wir haben bayerische Tapas vorbereitet und die Zeit zusammen am See genossen. Ein Abschied, der nicht schöner hätte sein können, wären da nicht doch einige Tränen geflossen.

Wir werden diese gemeinsame Zeit nie vergessen und bedanken uns auch bei den Lehrkräften, die das ermöglicht und begleitet haben.

 

Mia Schmid, 9b