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Leistungsstark und extrem pflegeleicht

„Friday for Future“ hieß es am Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium. 83 Abiturienten erhielten ihr Zeugnis.

Auch wenn es nach seinen Worten nicht die originellste Begrüßung ist, ließ es sich Schulleiter Christian Schwab letzten Freitag doch nicht nehmen: „Willkommen zu eurem persönlichen Friday for Future“ begrüßte er anlässlich der der Ehrung und Verabschiedung des Abiturjahrganges 2019 Eltern, Verwandte, Freunde, Kollegen und Kolleginnen sowie viele Gäste. Vor allem aber die Abiturientinnen und Abiturienten. „Ihr wart ein toller Jahrgang“, der als leistungsstark und extrem pflegeleicht in Erinnerung bleiben wird, bescheinigte ihnen Schwab.

Viele haben das Gymnasium über Jahre hinweg mitgeprägt und nach außen hin auf eine Weise vertreten, wie man es sich nicht besser wünschen kann. Schwab verwies besonders auf die Theatergruppe der Oberstufe, die an den bayerischen Theatertagen teilnahm oder diejenigen, die das musikalische Profil des JAS-Gymnasiums in diversen Ensembles mitgetragen haben. Wertvolle Arbeit leisteten auch die Schülersprecherinnen.

Sein Dank galt den Eltern, die ihre Kinder vor 8 Jahren dem JAS-Gymnasium anvertraut haben. Sie haben jetzt die Gewissheit, dass ihre Kinder den höchsten Abschluss, den unser Schulsystem zu bieten hat, erreicht haben. Schwab: „das (ich füge in Klammern hinzu: bayerische) Abitur!“

„Aus Schülern und Hoffnungsträgern sind Abiturienten geworden“ und das „Made in Germany“ weiß man auch bei der Bildung zu schätzen, sagte Jakob Scharf, stellv. Landrat, in seinem Grußwort. Der Landkreis als Sachaufwandsträger investiere viele Millionen im Schulbereich und sei zertifizierte Bildungsregion. In Wirtschaft und öffentlichem Dienst fänden gut Qualifizierte in der gesamten Region genügend Arbeitsplätze vor Ort.

Nach einer weiteren musikalischen Einlage der Bigband des JAS-Gymnasiums unter Leitung von Studienrat Stefan Schindler begann die ersehnte Verleihung der Abiturzeugnisse sowie der Auszeichnungen für besondere Leistungen in einzelnen Fächern.

Preise der Deutschen Physikalischen Gesellschaft erhielten Markus Fleischmann und Simon Amann. Der „Abiturpreis Mathematik“ der Deutschen Mathematiker-Vereinigung bekam ebenfalls Markus Fleischmann. Preise der Gesellschaft Deutscher Chemiker gingen an Johannes Oberberger (bestes Chemie-Abitur) sowie an Lukas Schiegl und Maximilian Frint. Den Abiturientenpreis Chemie der Firma NABU-Oberflächentechnik erhielt ebenfalls Johannes Oberberger. Die Goldene Ehrennadel des Deutschen Altphilologenverbandes bekam Lukas Schiegl für seine Leistung im Fach Latein. Erstmals wurde der Preis des Vereines für Sozialpolitik und der Joachim-Herz-Stiftung vergeben, den Emilia Ries erhielt.

Der Jahrgang: Die 47 Abiturientinnen und 36 Abiturienten erreichten einen Gesamtschnitt von 2,27 (Vorjahr 2,28). Der Bayernschnitt lag bei 2,29 und ist der drittbeste seit Einführung des G8 im Jahr 2011.

Die Besten: Abiturbeste mit einem Schnitt von 1,0 ist Leonie Saller. Sie erreichte 832 von 900 Punkten. Jeweils einen Schnitt von 1,1 erzielten Ines Rückl, Carolin Sax und Nele Wild.

Text und Bild von Regina Suttner, erschienen in der „Mittelbayerischen Zeitung“