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Erfolgreiche Teilnahme beim Landeswettbewerb „Experimente antworten“ Runde I im Schuljahr 2025/26

Etwa 1300 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern haben sich in der 1. Runde des Landeswettbewerbs unter dem Motto „Papier ist geduldig!“ mit der Herstellung von Papier und seinen Eigenschaften beschäftigt.

Aus dem Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg nahmen diesmal sage und schreibe 36 neugierige Jungforscherinnen und -forscher aus den Jahrgangsstufen 5 bis 9 teil.

Beim eigenen Schöpfen von Papier mit teilweise selbst gebauten Schöpfrahmen haben die Schülerinnen und Schüler an historische Verfahren angeknüpft, um beschreibbares Material herzustellen. Vergleicht man das Beschreiben von selbstgeschöpftem Papier und handelsüblichen Papiersorten mit einem Füller, so lässt sich erahnen, wie mühsam das Prozedere früher gewesen sein musste. Die Jugendlichen haben in zeitintensiver Handarbeit großartige Schriftstücke und kreative Grußkarten angefertigt.

21 Schülerinnen und Schüler bearbeiteten die gestellten Aufgaben so gut, dass ihnen in ihrer Urkunde das höchste Prädikat „Mit großem Erfolg teilgenommen“ bescheinigt wurde. Diese Leistung wurde zusätzlich mit einem kleinen zum Thema passenden Sachpreis, einem Turnbeutel aus fair gehandelter Baumwolle, gewürdigt. Bereits in der Altsteinzeit vor mehr als 30000 Jahren stellte der Mensch Textilien aus pflanzlichen Fasern her. Die Technik der Papierherstellung dagegen ist erst rund 2000 Jahre alt.

Die 15 weiteren Teilnehmer konnten sich über eine Urkunde mit dem Prädikat „Mit Erfolg teilgenommen“ freuen.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Biologiesaal überreichte die Schulleiterin Dr. Anja Wiesner den erfolgreichen Schülerinnen und Schülern die Urkunden und Sachpreise und lobte ihren Wettbewerbserfolg und großen Forschungseifer.

Der Wettbewerb wird von den Lehrkräften der Fachschaften Biologie, Chemie und Natur und Technik betreut.

Das Anliegen des Wettbewerbs „Experimente antworten“ ist, Freude am Experimentieren und an den Naturwissenschaften zu wecken. Dreimal pro Schuljahr wird Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 bis 10 eine Experimentieraufgabe zu einem naturwissenschaftlichen Phänomen gestellt, die sie selbstständig zuhause mithilfe von Alltagschemikalien und -geräten aus Drogerie und Baumarkt bewältigen können.

Die Teilnehmer, die sich bei allen drei Runden im Schuljahr sehr erfolgreich beteiligt haben, werden zu Beginn des neuen Schuljahres zu einer Preisverleihung nach München ins Deutsche Museum eingeladen und erhalten dort den sogenannten Superpreis, der durch den Kultusminister oder einen Vertreter überreicht wird.