Der bekannte Logistik-Spezialist WITRON aus Parkstein unterstützt seit diesem Schuljahr unser Robotik-Wettbewerbsteam, so dass moderne Robotik-Hardware angeschafft und alle Wettbewerbskosten für die World Robot Olympiad (WRO) gedeckt werden konnten.
Bei der Spendenübergabe am 22.5.2026 lud Ausbildungsleiter Thomas Hörig den gesamten Robtikkurs zu einer Betriebsbesichtigung ein. Dieser Einladung folgten alle sehr gerne und so machten sich sechs Schüler in Begleitung von Frau Wagner (Forscherwerkstatt) und Herrn Schrüfer (Robotik) auf nach Parkstein.
WITRON-Ausbilder Kristof Schönberger (ein Absolvent unserer Schule) führte uns durch die recht unkonventionell in Holzbauweise errichteten Büro- und Produktionsgebäude. Außerdem erfuhren wir Einiges über die Firma, die – ähnlich wie Microsoft – in einer Weidener Garage ihren Anfang nahm, im Gegensatz zum genannten Software-Riesen aber noch heute ein Familienunternehmen ist. In den 55 Jahren seines Bestehens entwickelte sich WITRON zu einem der international führenden Unternehmen, die hochautomatisierte Logistikanlagen und Distributionszentren für den Einzelhandel planen, bauen und betreiben.
Staunend konnten wir einer solche Anlage bei der Arbeit zuschauen: Mit bis zu 20 km/h fährt ein Wagen durch mehrere Stockwerke hohe Regalgassen, stoppt dann millimetergenau am richtigen Regalplatz und holt die dort gelagerten Waren. Das alles passiert vollautomatisch. In einem Distributionszentrum, das Supermärkte versorgt, würde die Anlage dann selbstständig die Waren für die Bestellung eines Marktes zusammenstellen und auf eine Palette packen.
Beim Rundgang durch die Firmenhallen konnten wir sehen, wie die verschiedenen Abteilungen ein komplettes Logistikzentrum, das demnächst in Melbourne (Australien) gebaut wird, vom Laufband bis zum Schaltschrank in Parkstein vorproduzieren.
Auch WITRON-Azubis nehmen an einem Robotik-Wettbewerb teil: ein Nachwuchs-Mechatroniker zeigte uns die Anlage, die er im Rahmen des „WorldSkills“-Wettbewerbs mit seinem Team gebaut hatte. Wir entdeckten einige Gemeinsamkeiten zur WRO.
Vielen Dank an Herrn Hörig und Herrn Schönberger für die Einladung und den erlebnisreichen Vormittag!
Wolfgang Schrüfer


