Stolzes Ergebnis

Dr. Ziegler (Mitte links) bedankte sich bei Schulleiter Christian Schwab (2. v. l.) und Organisator Studienrat Wolfgang Malzer (links) für die Treue, mit der seine „Aktion Tschernobyl“ seit vielen Jahren durch das JAS-Gymnasium Nabburg begleitet wird. Die SMV, hier vertreten durch die Schülersprecher Miriam Schindler (2. v. r.) und Kassian Gradl (rechts), überreichten gemeinsam mit der Elternbeiratsvorsitzenden, Frau Johanna Baumann (Mitte rechts), eine Spende über 2.500 Euro.

JAS-Gymnasium Nabburg spendet wieder an „Aktion Tschernobyl“ – diesmal 2500 Euro.

Fast schon traditionell erging auch in diesem Jahr aus dem Erlös des Weihnachtsmarkts des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums Nabburg eine großzügige Spende an die „Aktion Tschernobyl“, die seit nunmehr über 25 Jahren von Dr. Josef Ziegler aus Pfreimd geleitet wird.

Schulleiter Christian Schwab bedankte sich herzlich bei Studienrat Wolfgang Malzer, der erneut als Hauptorganisator am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien ein sehenswertes Programm auf die Beine stellte, tatkräftig unterstützt von zahlreichen Klassenleitern, Studienrat Matthias Fischer als Verbindungslehrer und den Mitarbeitern der SMV rund um Miriam Schindler, Emilia Ries und Kassian Gradl. „Natürlich macht es mich schon ein wenig stolz zu sehen, mit welch großem sozialen Engagement unsere Schülerinnen und Schüler mit deren Eltern ein derartig breit gefächertes Spektrum an Hilfsaktionen im Rahmen des Weihnachtsmarktes realisieren“, erklärte Herr Malzer. Schülersprecherin Miriam Schindler ergänzte: „Im Namen der SMV kann ich nur bestätigen, dass wir die Spende gerne überreichen, denn wir freuen uns wirklich, wenn wir helfen können.“

An Dr. Ziegler gewandt betonte der Schulleiter: „Ihr unermüdlicher Einsatz für eine bessere medizinische Versorgung in der Ukraine verdient seit vielen Jahren unseren größten Respekt und kontinuierliche finanzielle Begleitung.“ Die Elternbeiratsvorsitzende, Frau Johanna Baumann, zeigte sich von der bisherigen Rekordspendensumme seit Unterstützung der „Aktion Tschernobyl“ seitens der Schule sehr angetan.

Anschaulich berichtete Dr. Ziegler, erst kürzlich zurückgekehrt aus der Ukraine, von der noch immer schockierenden Notlage der dort lebenden Menschen. Er setze sich mit seinem Team auch weiterhin dafür ein, Hilfskonvois - mittlerweile übernommen von diversen Speditionen und koordiniert von Dr. Ziegler selbst - zusammenzustellen, wohlwissend, dass dies manchmal wohl nur der „Tropfen auf den heißen Stein“ sein könne. Auch in Zukunft könnten bei der „Aktion Tschernobyl“ alle Spender garantiert davon ausgehen, dass jeder Euro in Form von Geräten und medizinischen Ausrüstungsgegenständen bei den notleidenden Menschen ankomme. In diesem Jahr würden die zur Verfügung gestellten 2500 Euro für die Renovierung der Infektionsabteilung für Kinder im Kreiskrankenhaus von Naroditschi, einer Stadt am Rande der verstrahlten Zone, verwendet.