Zusammentreffen des Schulteams der Fairtrade-Schoo

Auf dem Foto sind v.r.n.l. die Schüler Elias Demleitner (8d), Tizian Ziegler (9b) und Laura Mailbeck (Q12). Außerdem zu sehen: OStRin Iris Hösl (links), Elternbeiratsvorsitzende Johanna Baumann sowie Schulleiter OStD Christian Schwab

Am Dienstag, 23.02.2018 traf sich das Schulteam der Schülerfirma um die Organisatorin und Leiterin der Schülerfirma, Iris Hösl, um das noch ausstehende faire Schulprojekt zu planen.

Im vergangenen Schuljahr erwarb das JAS-Gymnasium Nabburg in einer feierlichen Auszeichnungsveranstaltung von einem Vertreter der gemeinnützigen Handelsorganisation „Transfair“ den Titel „Fairtrade-School“. Das TransFair-Team überprüft in einem zweijährigen Turnus, ob noch alle Kriterien erfüllt sind und der Status „Fairtrade-School“ noch gültig ist.

Zu diesen Kriterien gehören unter anderem ein zweimaliges Treffen des Schulteams im Schuljahr und die Planung und Durchführung eines fairen Projekts an der Schule.

In diesem Schuljahr soll ein faires Frühstück mit den 8. Klassen durchgeführt werden. Dabei informieren sich die Schülerinnen und Schüler, welche Speisen traditionsgemäß auf dem Frühstückstisch einer Familie aus den Herstellerländern der fairen Produkte zu finden sind und sollen diese in Form einer Präsentation ihren Mitschülern näherbringen. Zwei bis drei einfache Frühstücksvariationen sollen ausgewählt werden und von den Mitgliedern der Schülerfirma unter Anleitung der Ernährungsberaterin und Vorsitzenden des Elternbeirats sowie des Fördervereins Frau Johanna Baumann für die Jahrgangsstufe 8 zubereitet und verteilt werden.

Ziel des Projektes ist es, die jugendlichen Schüler zu sensibilisieren, dass sie durch den Kauf und Verzehr fairer Produkte für die inzwischen 2,5 Mio. Produzentinnen und Produzenten und ihre Familien zu menschenwürdigen Lebens- und Arbeitsbedingungen beitragen können. Die Jugendlichen ermöglichen also diesen Menschen Investitionen in ihre Zukunft und sie schaffen Perspektiven, was zweifellos auch Fluchtgründe mindern kann. Gegenüber Politik und Wirtschaft soll unsere Schule das starke Signal aussenden, dass Handelsregeln gerechter gestaltet werden können, wenn der Mensch und die Natur wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt werden.