Zu Gast bei Freunden - Austausch 2018 Nabburg - Strakonice

Am Sonntag, den 11. 03. 2018, kamen unsere tschechischen Austauschpartner gegen 17 Uhr in Nabburg an unserer Schule an.

Nach einem ersten Kennenlernen wurden die tschechischen Gäste am Montag durch unseren Schulleiter, Herrn Schwab begrüßt, ehe wir die Stadt Nabburg und das Stadtmuseum im Zehentstadel besichtigten.  Der Nachmittag und Abend standen zur freien Verfügung.

Am Dienstag fuhren wir mit dem Bus nach Nürnberg, wo nach jeweils getrennten Stadtführungen, bei denen auch die Burg besichtigt wurde, Zeit zur freien Verfügung stand. Anschließend schauten wir miteinander im Kino den Film „Das schweigende Klassenzimmer“.  Nach der Rückkehr mit dem Bus ließen wir den Abend bei einem gemeinsamen Abendessen im China- Restaurant ausklingen.

Mittwochs stand vormittags der Besuch des KZs in Flossenbürg auf dem Programm, wo wir die Führungen wieder getrennt absolvierten und anschließend gemeinsam zu Mittag aßen. Danach ging es mit dem Bus nach Windischeschenbach zum dortigen GEO- Zentrum der KTB, das wir erneut zweisprachig besichtigten.

Tags darauf erhielten wir von Herrn Käsbauer eine Stadtführung durch die historische Altstadt von Regensburg. Die Freizeit wurde von den meisten zum eigenständigen Besichtigen der Altstadt genutzt, ehe die Gruppe geschlossen in die Arkaden zum Shoppen ging.

Am letzten Tag reisten die Fuß- und Volleyballmannschaften der unserer Partnerschule aus Strakonice an, woraufhin in den beiden Turnhallen die deutsch- tschechische Sportwettkämpfe stattfanden. Der Wanderpokal der Fußballer ging dieses Jahr mit nach Tschechien, während der der Volleyballer seit langem wieder einmal in Deutschland blieb. Nach einer gemeinsamen Brotzeit verabschiedeten sich die tschechischen Gäste um ca. 12 Uhr nach Hause.

 

Am Sonntag, den 08.04.2018, machten wir uns gegen 13 Uhr auf den Weg zu unserem Gegenbesuch nach Strakonice. Bei unserer Ankunft, zweieinhalb Stunden später, war die Wiedersehensfreude groß und wir wurden herzlich von unseren Gastfamilien empfangen.

Nach einem ersten gemeinsamen Abend in Tschechien wurden wir  am Montag vom Schulleiter, Herrn Miroslav Hlava begrüßt und bekamen eine kurze Schulhauspräsentation zu sehen. Bevor wir am Nachmittag eine Stadtrallye durch Strakonice machten, bereiteten wir in der Schule mit der dortigen Kunstlehrerin ein gemeinsames Schachprojekt vor, wobei wir T-Shirts bemalten und Schachfiguren aus alltäglichen Gegenständen bastelten. Anschließend aßen wir in der Schulkantine zu Mittag. Am Abend trafen wir uns zum Abendessen in einer Pizzeria im Ort.

Am darauffolgenden Tag fuhren wir nach Klattau (Klatovy), wo wir im Wechsel mit den tschechischen Schülerinnen und Schülern sowohl die barocke Apotheke „Zum weißen Einhorn“ als auch die Katakomben, in denen 33 Mumien ausgestellt sind, näher kennenlernten. Nach der Mittagspause und kurzem Aufenthalt in der Stadt fuhren wir wieder mit dem Bus zurück nach Strakonice, wo uns der restliche Tag zur freien Verfügung stand.

Am Mittwoch besuchten wir die Hauptstadt Prag, wo wir neben dem technischen Nationalmuseum auch die Burg und die Karlsbrücke besichtigten. Nachdem wir mehrere Stunden lang Gelegenheit zum Einkaufen hatten, machten wir uns gegen 18 Uhr auf den Weg zurück nach Strakonice. Dort ließen wir den Abend beim gemeinsamen Fußballschauen ausklingen.

Donnerstags unternahmen wir einen Ausflug nach Krumau (Ceský Krumlov), wo wir erneut in zwei Gruppen durch die Stadt, die zum UNESCO- Weltkulturerbe gehört, geführt wurden. Nach dem Mittagessen in einem dort ansässigen, urigen Wirtshaus fuhren wir zum Wasserkraftwerk Lipno am Moldaustausee in Lipno nad Vltavou, welches uns gemeinsam gezeigt wurde. Den letzten Abend verbrachten wir miteinander, wobei der Abschluss des Austauschs gebührend gefeiert wurde.

An unserem letzten Tag in Strakonice beendeten wir nach einer gemeinsamen Besichtigung der Stadtburg das am Montag begonnene Schachprojekt durch die Rekonstruktion eines finalen Weltmeisterschachspiels aus dem Jahr 2007. Nach dem Mittagessen in der Schulkantine, bei dem wir das tschechische Nationalgericht, Schweinelende mit böhmischen Knödeln, probieren durften, machten wir uns schweren Herzens und mit vielen neuen Eindrücken zur Heimreise auf.