Schüleraustausch mit Frankreich

Zum Schüleraustausch empfängt der Bürgermeister Gäste aus Nozay im Rathaus. Gemeinsam steigen alle auf den Kirchturm.

Da kann es in der großen Politik zwischen Frankreich und der Bundesrepublik knirschen wie es will: Ein Schüleraustausch ist immer ein besonderes Erlebnis. Neuntklässler des Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasiums Nabburg drückten im März für eine Woche im Nachbarland die Schulbank. Jetzt waren die Gäste aus Nozay zu Gast in Nabburg. Die Lehrkräfte Barbara Herrmann und Michael Slavik hatten im März die Jugendlichen zum Schüleraustausch nach Frankreich in die Stadt Nozay, nördlich von Nantes und rund 70 Kilometer vom Atlantik entfernt, begleitet. Zum Gegenbesuch trafen Ende Juni die gleichaltrigen Mädchen und Jungen bei ihren Gastfamilien ein und verbrachten mit ihnen eine Woche. In diesem Rahmen empfing Bürgermeister Armin Schärtl die jungen Gäste im Sitzungssaal des Rathauses. Nach einem kurzen Streifzug durch die Geschichte Nabburgs interessierten sich die 14- und 15-Jährigen vorwiegend für die Einnahmen der Stadt. Der Bürgermeister - die Deutschlehrerin Mikaela Herault dolmetschte - verwies unter anderem auf die Gewerbesteuer in Höhe von rund drei und den Anteil aus der Einkommensteuer von gut 4 Millionen Euro, erklärte die Zusammensetzung des Stadtrats mit den politischen Gruppierungen mit dem Bürgermeister als Vorsitzenden. Schärtl nannte den Schüleraustausch einen „ausgezeichneten Beitrag. zum gegenseitigen Verstehen". Europa habe nur zusammen eine Zukunft.

Text und Bild von Herbert Rohrwild, erschienen in „Der Neue Tag“