MINT-Mädchen

Lisa Bruckner, Lena Neubig, Hanna Rauch, Luisa Baumann und Prof. Dr. Andrea Klug

Am Donnerstag, den 27. September fand die Auftakt-Veranstaltung des MINT-Mädchen Projekts der OTH Amberg-Weiden statt. Das MINT-Mädchen Projekt ist eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Initiative, die MINT- interessierten und -talentierten Schülerinnen auf ihrem Weg in ein mathematisches, IT-, naturwissenschaftliches oder technisches Studium begleitet. Unter den Teilnehmerinnen sind auch vier Schülerinnen des Johann-Andreas-Schmeller Gymnasiums in Nabburg: Lena Neubig und Lisa Bruckner aus der 11. Jahrgangsstufe und Luisa Baumann und Hanna Rauch aus der 12. Jahrgangsstufe. Die Präsidentin der OTH-Amberg-Weiden, Frau Prof. Dr. Andrea Klug empfing die 33 Schülerinnen, die an dem MINT-Mädchen Projekt der Hochschule teilnehmen, am Amberger Standort der Hochschule. Als die Schülerinnen mit ihren Eltern und Lehrkräften ankamen, wurden sie von der Projektleiterin Frau Dr. Wagner und der Projektkoordinatorin Frau Schönfeld herzlich willkommen geheißen. Anschließend folgten Festvorträge von Frau Prof. Dr. Klug sowie von Prof. Dr. Lucht von der TU Berlin, die sowohl Soziologin als auch Diplomphysikerin ist. Sie alle erklärten, warum das MINT-Mädchen Projekt ihnen so am Herzen liegt und sie sich dafür einsetzen: Die MINT-Branche ist immer noch eine sehr von Männern dominierte Branche. Ziel des Projekts ist es, das zu ändern, indem junge Frauen dazu ermutigt werden, in ihre eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und einen MINT-Beruf zu ergreifen. Die dritte Ansprache hielten die Projektleiterin Frau Dr. Wagner und die Projektkoordinatorin Frau Schönfeld. Auch sie betonten die Wichtigkeit des Projekts und stellten die verschiedenen Angebote vor. In den kommenden zehn Monaten kommen auf die Schülerinnen mehrere Exkursionen zu Museen und MINT-Betrieben in der Region zu. Zudem wird jeder Teilnehmerin eine Mentorin zugeteilt, die jede Schülerin persönlich betreut. Zu Beginn des Projekts finden außerdem Empowerment- Workshops statt, die den Teilnehmerinnen zusätzliches Vertrauen in ihre Stärken verleihen sollen. Am Ende der Vortragsreihe stellten sich MINT-Studentinnen sowie -Absolventinnen verschiedener Fachbereiche vor. Bei Jazz- Live-Musik und Häppchen im Foyer war Gelegenheit, mit ihnen ins Gespräch zu kommen und nähere Informationen über MINT-Studiengänge im Allgemeinen und berufliche Aussichten zu bekommen.