JAS-Abiturienten spenden zusammen mit der Schule 1.000 Euro an KUNO

In Anwesenheit von Schulleiter Christian Schwab und Studienrätin Beate Birkmann übergaben Sophie Schwager und Martin Tröppl eine Spende von 1.000 Euro für KUNO an Dr. Hans Brockard (v. r. n. l.).

Dr. Hans Brockard, der Vorstand der Stiftung Kinder-Universitätsklinik für Ostbayern, kurz KUNO, war persönlich ans Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium Nabburg gekommen, um aus den Händen von Sophie Schwager und Martin Tröppl als den Vertretern des Abiturjahrgangs 2017 eine Spende von 1.000 Euro entgegenzunehmen.

„Uns war es wichtig mit dem Geld eine Hilfsorganisation zu unterstützen, bei der das Geld direkt den Betroffenen zugutekommt und die für unsere Region von großer Bedeutung ist“, erklärte Martin Tröppl bei der Scheck-Übergabe. Dr. Brockard freute sich, dass man dabei an KUNO dachte. Er sei immer wieder beeindruckt von dem Engagement junger Menschen. Die Abiturienten hatten einen Betrag von 600 Euro als Gewinn aus dem Abiturball erzielt. Dieser Betrag konnte von Seiten der Schule durch den Erlös aus einem Bücherverkauf auf 1.000 Euro erhöht werden, der von Studienrätin Beate Birkmann organisiert und durchgeführt worden war.

Auch Schulleiter Oberstudiendirektor Christian Schwab würdigte die soziale Einstellung seiner ehemaligen Schüler: „Es spricht für diesen Abiturjahrgang, dass sich die ehemaligen Abiturientinnen und Abiturienten für eine derartige Spende entschlossen haben.“

Trotz der finanziellen Beteiligung des Freistaates Bayern sei KUNO immer noch auf Spenden angewiesen, damit die Arbeit an der Kinder-Universitätsklinik in Regensburg so erfolgreich fortgesetzt werden könne, betonte Dr. Brockard. Man sei an den Standorten Klinik St. Hedwig der Barmherzigen Brüder und Universität aktiv – im Interesse einer möglichst optimalen gesundheitlichen Versorgung der ostbayerischen Region.

Seit Abschluss der Bauarbeiten, also seit 2010, sei die KUNO-Stiftung weiterhin in zahlreichen Projekten für die KUNO-Kliniken aktiv. So seien mit Spendengeldern unter anderem  Stellen für psychologische Dienste und Erzieher geschaffen, die notwendig, aber in der normalen Krankenhausfinanzierung nicht vorgesehen seien.