Informatik Sommercamp in Passau

 

Vielleicht hört es sich komisch an – aber das Sommercamp Informatik, das ich im vom 28.7. bis 2.8. 2019 besuchen durfte, war wirklich so, wie ich es mit vorgestellt hatte.

Jedes Jahr bietet die Universität Passau in der ersten Sommerferienwoche ein Camp an, zu dem Jugendliche eingeladen werden, die sich für Informatik als Studienfach interessieren (https://sommercamp.fim.uni-passau.de/index.html). In den vergangenen Jahren nahmen schon mehrfach Schüler aus dem JAS-Informatik-Oberstufenkurs an diesem Camp teil. Ich musste mich einige Wochen vorher bewerben, wurde dann eingeladen und durfte ein Thema wählen, an dem ich während des Camps arbeiten wollte. Beispielsweise gab es ein Projekt, rund um den Arduino-Mikrocontroller und eines, bei dem man eine Künstliche Intelligenz für die Starcraft-Welt entwickeln konnte. Ich entschied mich für das Projekt "Virtuelle Welten".

Das ganze Camp ging von Montag bis Freitag, aber bereits am Sonntagabend war Anreise. Am Montag erkannte man gleich beim Frühstück, wer zum Sommercamp gehörte, weil a) alle unabgesprochen gleichzeitig zum Frühstück erschienen und b) weil wir im Hotel ohne Anzug eher die Ausnahme waren. Dann ging's an die Uni. Vormittags hatten wir Vorlesungen, die so auch tatsächlich für Erstsemester gehalten werden. Nachmittags arbeiteten wir immer an unseren Projekten. Ich entschied mich dafür, einen virtuellen Zauberwürfel zu bauen. Deshalb hatte ich weniger mit Informatik sondern eher mit Mathematik zu tun. Abends hatten wir Freizeit oder es gab Gruppenaktivitäten, wie Werwolf-Spielen etc. Am Freitag wurden dann im Plenum die verschiedenen Gruppenprojekte vorgestellt und es war Zeit zur Abreise.

Insgesamt hat mir das Sommercamp ziemlich gut gefallen, vor allem das Essen in der Mensa war sehr gut. Die Vorträge waren auch interessant. Hätte ich sie ein paar Wochen früher gehört, hätten sie mir sehr bei der Vorbereitung der Informatik-Schulaufgabe geholfen. Meine Teilnahme am Camp hat mich darin bestärkt, Informatik nach der Schule zu studieren.

 

Jonas Ernst, Q12