Eröffnungsveranstaltung des MINT-Mädchen-Projekts der OTH Amberg-Weiden

Am Donnerstag, 19.09.2019, fand die Auftakt-Veranstaltung des MINT-Mädchen Projekts 2019/20 der OTH Amberg-Weiden statt. Das MINT-Mädchen Projekt ist eine vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Initiative, die MINT- interessierten und -talentierten Schülerinnen auf ihrem Weg in ein mathematisches, IT-, naturwissenschaftliches oder technisches Studium begleitet und bereits zum zweiten Mal durchgeführt wird.

Unter den Teilnehmerinnen sind in diesem Jahr drei Schülerinnen des Johann-Andreas-Schmeller Gymnasiums, nämlich Valentina Schart, Lena Igl und Antonia Richthammer aus der 10. Jahrgangsstufe.

Die Vizepräsidentin der OTH-Amberg-Weiden, Frau Prof. Dr. Christiane Hellbach empfing die 31 Schülerinnen, die an dem MINT-Mädchen Projekt der Hochschule teilnehmen, am Amberger Standort. Als die Schülerinnen mit ihren Eltern und Lehrkräften ankamen, wurden sie von der Projektleiterin Frau Dr. Kathrin Morgenstern und der Projektkoordinatorin Frau Wörster herzlich willkommen geheißen. Anschließend folgte ein Gastvortrag von Frau Dipl. Ing. Annette Kempf, die studierte Elektrotechnikerin ist und nach einigen beruflichen Stationen bei Continental und Schaeffler mittlerweile ein eigenes Unternehmen leitet.

Sie alle erklärten, warum das MINT-Mädchen Projekt ihnen so am Herzen liegt und sie sich dafür einsetzen:  Die MINT-Branche ist immer noch eine sehr von Männern dominierte Branche. Ziel des Projekts ist es, das zu ändern, indem junge Frauen dazu ermutigt werden, in ihre eigenen Fähigkeiten zu vertrauen und einen MINT-Beruf zu ergreifen. Besonders Frau Kempf betonte, dass junge Frauen häufig sehr hohe Ansprüche an sich selbst hätten und – völlig unbegründet – zu wenig Selbstvertrauen in Bezug auf die Ausübung eines Berufes in einer Männerdomäne.

In den kommenden zehn Monaten kommen auf die Schülerinnen mehrere Exkursionen zu Museen und MINT-Betrieben in der Region zu. Zudem wird jeder Teilnehmerin eine Mentorin zugeteilt, die sie Schülerin persönlich betreut. Zu Beginn des Projekts finden außerdem Empowerment- Workshops statt, die den Teilnehmerinnen zusätzliches Vertrauen in ihre Stärken verleihen sollen.

Zum Abschluss war bei Häppchen im Foyer die Gelegenheit, sich mit anderen Projektteilnehmerinnen auszutauschen oder die Projektverantwortlichen noch näher kennenzulernen. Außerdem waren Schülerinnen anwesend, die am Projekt 2018/2019 teilgenommen haben. Sie standen für Fragen zur Verfügung und gaben ihre Erfahrungen an die „Neuen“ weiter.