Die Weltwasserwoche

Alle 5. Klassen des JAS-Gymnasiums Nabburg besuchten im Zuge der alljährlichen Weltwasser-woche am Montag, den 23.4.2018, zusammen mit den begleitenden Lehrkräften Frau Hösl,
Frau Singer, Herr Schiffl und Herr Sontheim, das Freilandmuseum Neusath-Perschen.
In vier Stationen wurde den Schülerinnen und Schülern Vielerlei über unsere Gewässer und unsere Landschaft erzählt. Die Jahrgangsstufe 5 durchlief den Parcours Kirsche:

 

Station 6: Zeit: 9:00-9:40 Uhr Thema: Bodenschutz, Bodenbewusstsein

Friedhelm und Katrin

 

Nachdem wir eine Bodenprobe mit einem Bohrer genommen hatten, konnten wir erkennen, dass der Boden unten dunkler ist als oben. Lehmboden speichert am meisten Wasser. Der Boden besteht aus mehreren Schichten.  Der Humus macht den Boden fruchtbar.  Am Ende der Station durften wir noch kleine Tiere wie Ameisen und Spinnen fangen, die wir unter einer Becherlupe betrachteten.

 

Station 7: Zeit: 9:40-10:20 Uhr Thema: Wasser- und Lebensgemeinschaften

Markus Kurz

 

Herr Kurz vermittelte uns sehr anschaulich, dass wir täglich mehr Wasser verbrauchen, als wir glauben, weil es überall „drinsteckt“.
Unsere Erde besteht zu mehr als 73% aus Wasser, weshalb sie auch blauer Planet genannt wird. Aber 97% von diesem Wasser ist für uns unbrauchbares  Salzwasser. Von den restlichen  3% Süßwasser auf der Erde ist über die Hälfte in Schnee und Eis eingefroren oder in Wolken gespeichert. Wir haben also eigentlich nur sehr wenig Wasser wirklich zur Verfügung.
Torfmoos ist eine Pflanze, die sehr viel Wasser speichert, aber für ein Wachstum von einem Meter Fläche 1000 Jahre braucht. Außerdem kann aus Torfmoos auch Kohle gewonnen werden.
Der Biber darf  aber auch nicht vergessen werden: Vor 150 Jahren war diese sich raffinierte Unterschlüpfe bauende Tierart so gut wie ausgerottet . Dann wurde er wieder angesiedelt.
Herr Kurz zeigte uns an einem Stopfpräparat interessante Details dieses Säugetiers. Auf einem Quadratzentimeter hat ein Biber beispielsweise 23.000 Haare. Er ist kein Winterschläfer und kann eine Minute unter Wasser bleiben. Außerdem besitzt er einen langen Schwanz, an hinteren Pfoten Schwimmhäute, kleine Ohren und Augen und einen stromlinienförmigen Körper.

 

Station 8: Zeit: 10:40-11:20 Uhr Thema: Gesundes Wasser, gesunder Mensch

 

Siegfried Völkl

 

Ein durchschnittlicher Mensch besitzt ca. 70% Wasser im Körper. Das meiste Wasser im Körper findet man in Gehirn und Blut. Der Körper verbraucht Wasser, um die Temperatur zu regulieren, z.B. beim Schwitzen.  Man verbraucht Wasser auch beim Atmen.  Also müssen wir auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten: Dabei ist Mineralwasser ist nicht so gut wie Leitungswasser, da Leitungswasser das am besten untersuchte Wasser ist.

 

Station 9: Zeit.11:20-12:00 Uhr Thema: Bayerns Gewässer, Wasserschutzrichtlinien 

Martin

 

Martin erzählte uns, dass die Donau durch 10 Länder fließt. Um diese Flüsse zu schützen, hat man Wasserschutzrichtlinien aufgestellt.  Ein perfekter Fluss sollte mäandern und dessen Wasser sollte klar sein. Es sind aber insgesamt nur ca. 15% aller Europäischen Flüsse in sehr gutem oder perfektem Zustand. Mehr als 50% dieser Seen sind gut und 75% des Grundwassers sind ebenfalls gut.
Ein begradigter Fluss ist schlecht für das Unterwasserleben und das Überschwemmungsrisiko ist höher. Deshalb werden viele Flüsse renaturiert.