Attraktives Betreuungsangebot für Gymnasiasten

Aufgrund des Wandels in der Gesellschaft ist es heute keinesfalls mehr untypisch, wenn Eltern Vollzeit arbeiten. Dabei machen sich gerade vor allem berufstätige Eltern Gedanken darüber, wer nach Schulende gegen 13 Uhr bis hin zum wohlverdienten Feierabend die Betreuung der Kinder übernehmen soll. Glücklicherweise können mittlerweile sehr viele Schulen, unter anderem auch das Johann-Andreas-Schmeller-Gymnasium in Nabburg, eine Antwort darauf liefern, denn diese lautet kurz und knapp: Wir!

Das JAS-Gymnasium bietet bereits seit einigen Jahren in Kooperation mit der gfi Weiden die Offene Ganztagsschule (OGS) an. Auch wenn möglicherweise bei dem einen oder anderen  negative Assoziationen hinsichtlich der Bezeichnung „Offene Ganztagsschule“ mitschwingen, da in diesem Zusammenhang oftmals sofort ein Bild des permanenten und ohne jegliche Pausen versehenen Lernens am Nachmittag im Kopf entsteht, so wird die Offene Ganztagsschule diesem Klischee keinesfalls gerecht. Stattdessen herrscht hier neben den schulischen Verpflichtungen, denen zwangsläufig jeder Schüler nachkommen muss, auch sehr viel Spaß, Entspannung und Freiraum.  Dies kann nicht zuletzt auf die Gestaltung und den Ablauf der OGS zurückgeführt werden, die unmittelbar nach Schulschluss beginnt. Dazu begeben sich die Kinder zu ihrem jeweiligen Betreuungsraum der Offenen Ganztagsschule, der unweit von den Räumlichkeiten der Mensa, die sogenannte „Schmelleria“, entfernt ist. Schon alleine die Tatsache, dass diese jeden Tag frisch für die Kinder der OGS kocht, ist im Vergleich zu anderen Schulen bereits nahezu ein Luxus. Dabei ist das gfi Mensateam auch stets darum bemüht, abwechslungsreiche Gerichte zu kochen. Während nach Schulende die breite Masse an Schülern und Lehrkräften das Mittagessen in der Mensa zu sich nimmt, wird den teilnehmenden Schüler am offenen Ganztagsangebot das Essen in den zwei Betreuungsräumen serviert, was nicht nur zur Stärkung der Gruppendynamik beiträgt, sondern auch ein entspanntes Mittagessen fernab des täglichen Mensabetriebs ermöglicht. Nach dem gemeinsamen Essen, das von 12.50 Uhr bis 13.15 Uhr andauert, schließt sich eine etwa vierzigminütige Erholungsphase für die Schüler an. Dafür werden den Kindern unterschiedliche Möglichkeiten angeboten, damit sie diese freie Zeit ganz nach ihren Interessen gestalten können. Deswegen mischen sich die zwei fest eingeteilten „OGS-Lerngruppen“ in dieser Phase auch miteinander, um gemeinsam zu spielen und Zeit zu verbringen. Während die einen dann ins Freie oder in die Turnhalle gehen, weil sie sich dort etwas nach dem Mittagessen austoben wollen, verweilen die anderen auf dem Pausenhof und liefern sich ein spannendes Match an der Tischtennisplatte. Aber auch die weniger sportbegeisterten Schüler kommen in der OGS aufgrund einer großen Auswahl an Brett- und Kartenspielen auf ihre Kosten oder können ihrer künstlerischen Kreativität freien Lauf lassen. Des Weiteren laden die in den Betreuungsräumen vorhandenen Sofas dazu ein, sich mit Freunden zu unterhalten oder einfach mit einem Buch zu entspannen. Somit fällt es nicht schwer, sich vorzustellen, dass sich die Kinder aufgrund des breit gefächerten Angebots an unterschiedlichen Aktivitäten in der OGS wohlfühlen und auch die freie Zeit genießen, bevor sie sich um 14 Uhr wieder in ihren Betreuungsräumen einfinden und mit den Hausaufgaben beginnen. In der Lern- und Hausaufgabenzeit, die eine Stunde umfasst, jedoch individuell bis 16 Uhr verlängerbar ist, widmen sich die Schüler dann ausschließlich ihren schulischen Angelegenheiten und erledigen somit nicht nur die schriftlichen Hausaufgaben, sondern bereiten sich auch mündlich auf den nächsten Schultag oder kommende Tests vor. Unterstützt werden die Schüler dabei von einem erfahrenen Betreuungspersonal, das zum einen Hilfestellungen bei Fragen und Problemen gibt, zum anderen aber auch die Hausaufgaben anhand des verpflichtend zu führenden Hausaufgabenhefts auf Vollständigkeit überprüft. Nach Erledigung der Hausaufgaben fängt dann die Freizeit der Schüler an, die sie wiederum an ihren Interessen orientiert gestalten können, denn dabei  steht bis zum Ende der schulischen Veranstaltung um 16 Uhr vor allem der Spaß im Vordergrund, der schließlich auch in einer OGS keinesfalls zu kurz kommen darf. Hierbei gelingt es beispielsweise durch den Einsatz unterschiedlicher sportlicher und gemeinschaftlicher Spiele, dass sich die Kinder austoben und von einem ereignisreichen Schultag erholen können.

Seit bereits zehn Jahren bietet das JAS-Gymnasium die OGS an und erfreut sich nach wie vor einer großen Beliebtheit bei den Schülern. Dies liegt neben der attraktiven Gestaltung der OGS sicherlich auch daran, dass die Eltern selbst entscheiden können, für wie viele Tage sie das offene Ganztagsangebot für ihr Kind buchen wollen.

Für weitere Fragen zum offenen Ganztagsangebot am JAS-Gymnasium stehen das Direktorat sowie die Ganztageskoordinatorin, LAssin Cornelia Rieger, stets zur Verfügung.